Allgemeine Geschäftsbedingungen 

Artikel 1: Geltungsbereich

Die vorliegenden Allgemeinen Nutzungsbedingungen gelten für alle von der agenda.ch sàrl (nachstehend agenda.ch) erbrachten Leistungen.

Artikel 2: Funktionsweise von agenda.ch

agenda.ch ist ein Internet-Dienst, der die Online-Verwaltung einer Agenda gestattet. Dieser Dienst gestattet es insbesondere Fachkräften, ihren Patienten/ Kunden/ Mitgliedern/ Schülern eine Online-Terminvereinbarung anzubieten sowie online Patienten-/ Kunden-/ Mitglieds-/ Schülerkarteien zu verwalten. Die Nutzung der Dienste von agenda.ch ist bis auf eine befristete Probezeit oder jede andere Werbeaktion kostenpflichtig. Der Kunde zahlt die geltenden Tarife für eine befristete Nutzung des Dienstes. agenda.ch kann auch andere kostenpflichtige Dienstleistungen anbieten. Unter „Abonnent“ von agenda.ch wird somit der gewerbsmässige Benutzer der Website verstanden.

Artikel 3: Nutzung der Dienste von agenda.ch

Jede Nutzung der Website schliesst die Einhaltung der vorliegenden Allgemeinen Nutzungsbedingungen mit ein. agenda.ch behält sich das Recht vor, jeden Kunden abzulehnen, der dem Tätigkeitsbereich des Unternehmens nicht entspricht, seinen Interessen oder den guten Sitten zuwiderhandelt. Der Kunde von agenda.ch verpflichtet sich, online Dienstleistungen einzustellen, die seinem wahren Leistungsangebot entsprechen, sowie seinen online vereinbarten Terminen nachzukommen.

Artikel 4: Zahlungsbedingungen

Artikel 4-1: Preis

Die Abrechnung geschieht auf der Basis der am Tag der Kontoeröffnung gültigen Tarife. Es gelten die auf der Website von agenda.ch oder in den geschäftlichen Unterlagen des Unternehmens veröffentlichten Tarife. Der Kunde zahlt die Leistung im Voraus, auf der gewählten Basis, quartalsweise oder jährlich. Bei Erneuerung der Leistungsvereinbarung akzeptiert der Kunde die angebotenen Tarife stillschweigend. agenda.ch behält sich das Recht vor, die Tarife zu ändern. In diesem Fall werden die Änderungen mindestens 30 Tage vor ihrem Inkrafttreten kommuniziert. Preiserhöhungen oder –senkungen gelten nicht für laufende Leistungen. Die Erbringung einer Leistung zu einem vereinbarten Preis verpflichtet agenda.ch nicht, eine spätere Leistung unter den gleichen Bedingungen zu erbringen.

Artikel 4-2: Beschränkungen und Zusatzkosten

Die Nutzung von agenda.ch geschieht ohne Beschränkung hinsichtlich der Zahl der Dienstleistungen, der Termine oder Kunden. .

Jedes Abonnement enthält eine Agenda/ einen Kalender. Die Nutzung einer weiteren Agenda/ eines weiteren Kalenders wird zu dem in den geschäftlichen Unterlagen vermeldeten Tarif zusätzlich in Rechnung gestellt.

Im Falle einer übermässig hohen Zahl von verschickten SMS behält sich agenda.ch das Recht vor, den Vertrag zu kündigen und eine zusätzliche Rechnung zu schicken.

Article 4-3 : Délai et modalités de règlement

Die Abonnements von agenda.ch können mit Kreditkarte, über Paypal oder über PostFinance bezahlt werden. All unsere Rechnungen sind innert 30 Tagen zahlbar. Bei Zahlungsverzug behält sich agenda.ch das Recht vor, dem Abonnenten den Zugang zur Agenda zu verweigern.

Artikel 4-4: Recht auf Stornierung des Auftrags

Dem Kunden wird je nach Art des von ihm gewählten Abonnements eine Rechnung gestellt. Nach der Fakturierung kann der Kunde für den fraglichen Zeitraum keine Kostenerstattung fordern.

Artikel 4-5: Vorzeitige Kündigung des Vertrags

Im Falle einer vorzeitigen Vertragskündigung hat der Kunde den Restbetrag seines agenda.ch Abonnements für das laufende Jahr (4 x vierteljährlicher oder 1 x jährlicher Betrag) zuzüglich der Einrichtungsgebühr (150 CHF) zu entrichten.

Artikel 5: Verlängerung des Vertrags

Ein Abonnement auf agenda.ch wird stillschweigend zu den gleichen Bedingungen verlängert, je nach gewählter Kategorie von einem Monat auf den anderen oder von einem Jahr auf das nächste. Wenn der Abonnent sein Abonnement nicht zu verlängern wünscht, muss er agenda.ch darüber per Briefpost oder E-Mail vor Ablauf des Abonnements in Kenntnis setzen. Im Falle einer Zahlung über PostFinance oder Kreditkarte verlängert sich das Abonnement mittels automatischer Belastung anhand der von unserem Partner PostFinance sicher gespeicherten Daten. Treten bei der Zahlung der Abonnementsverlängerung Probleme auf, so kontaktiert agenda.ch den Kunden, um diesen darüber zu informieren, dass der Zahlungsbetrag noch nicht eingegangen ist. Empfängt agenda.ch nach dieser Kontaktaufnahme nicht innert 15 Tagen die Zahlung, so behält sich das Unternehmen das Recht vor, dem Abonnenten den Zugang zur Agenda zu sperren. Sollten sich die Tarife oder die Vertragsdauer ändern, macht agenda.ch dem Abonnenten ein neues Angebot.

Artikel 6: Haftung

agenda.ch verpflichtet sich, alle dem Unternehmen zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen, um die bestmögliche Qualität der Dienstleistung sowie auch die Qualität und Sicherung der Daten zu garantieren. Trotzdem haftet agenda.ch nicht für im Internet auftretende Funktionsstörungen oder elektrische Fehlfunktionen. Ausserdem kann agenda.ch nicht für einen allfälligen Datenverlust haftbar gemacht werden, der durch Verschulden eines Kunden, eines Mitarbeitenden von agenda.ch oder eines Dritten auftritt. agenda.ch bietet ein IT-Tool an und greift nicht direkt in den Vorgang der Terminvereinbarung ein. So kann agenda.ch niemals für allfällige Kosten haftbar gemacht werden, die aus einem über seine Website vereinbarten Termin entstehen, zum Beispiel Kosten für eine Person, die nicht zu ihrem Termin erscheint, oder Kosten für eine Änderung angebotener Dienstleistungen. Bezüglich der Nutzung des Tools durch die Kunden übernimmt agenda.ch keine Haftung. Der Abonnent ist für die Verwaltung seines persönlichen Passworts und seines Zugangs zu seinem Konto bei agenda.ch selbst verantwortlich. Besteht ein Verdacht auf unbefugte Nutzung, so rät agenda.ch dem Abonnenten, sein Passwort zu ändern. agenda.ch übernimmt im Falle einer unbefugten, missbräuchlichen oder dem Schweizer Recht zuwiderlaufenden Nutzung der Zugangsdaten des Abonnenten keine Haftung. Wird agenda.ch wegen mangelhafter Erfüllung seiner Vertragsleistungen zur Haftung herangezogen, so hat der Kunde keinen weiteren Anspruch auf Schadensersatz als auf die Erstattung eines Teils der von ihm geleisteten Zahlungen. Der Erstattungsbetrag wird nach Abzug der Fixkosten zur Bereitstellung der Dienste und nach Abzug des bereits verstrichenen Abonnementszeitraums berechnet. Der Abonnent von agenda.ch bestätigt, dass es sich bei den aufgelisteten und öffentlich auf agenda.ch einsehbaren Leistungen ausschliesslich um tatsächlich angebotene Dienstleistungen handelt. Der Weiterverkauf von Informationen und den von agenda.ch angebotenen Dienstleistungen ist ausdrücklich verboten. Ausserdem darf keine von agenda.ch erbrachte Leistung oder erteilte Auskunft an Dritte übertragen werden, dies schliesst auch die Datenbank der Kundendaten mit ein. Nur der Abonnent darf sein Konto zu seinen eigenen Zwecken nutzen.

Artikel 7: Kündigung und höhere Gewalt

Jedes äussere, unvorhersehbare und von agenda.ch unbeeinflussbare Ereignis, das die normale Erfüllung unserer Leistungen beeinträchtigt, stellt einen Fall höherer Gewalt dar. Bei Eintreten eines Falles höherer Gewalt, der üblicherweise als solcher von der Rechtsprechung anerkannt wird, ruhen die mit dem laufenden Auftrag verbundenen Verpflichtungen für die Dauer der höheren Gewalt. Ausserdem behält sich agenda.ch das Recht vor, von jedem Vertrag jederzeit ohne Angabe von Gründen zurückzutreten. In diesem Fall verpflichtet sich agenda.ch, seinen Kunden die Kosten zeitanteilig zu erstatten.

Artikel 8: Anwendbares Recht und Gerichtsstand

agenda.ch kann die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen jederzeit ändern. Es ist Aufgabe des Kunden, die gültigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen regelmässig zu überprüfen. Die vorliegenden Allgemeinen Verkaufsbedingungen unterliegen dem Schweizer Recht, unabhängig davon, in welchem Land der Kunde ansässig ist. Können Streitigkeiten bezüglich der Auslegung unserer Aufträge oder der Ausführung unserer Leistungen nicht gütlich beigelegt werden, so werden diese von den zuständigen Gerichten des Kantons Genf endgültig entschieden.

Genf, den 03. Dezember 2015.